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Deutschlandradio und Nachtkritik: Theaterpodcast (51) – Christine Groß und Alexander Weise über den Chor

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Der Tagesspiegel über „Rights for Children“

„Dass Diversität die Gemeinschaft stärkt, dass das Individuum in einer respektvollen Gruppe gewinnt, macht „Rights for Children“ ganz unmittelbar deutlich. Die völlige Verausgabung der jugendlichen Performer:innen zeigt aber auch, dass die Geduld der nächsten Generation nicht unendlich und die Kraft der nächsten Generation nicht grenzenlos sind. (…) Eine Szene berührt Regisseur Alexander Weise selbst immer wieder aufs Neue: Die Kinder stehen aneinander gelehnt in einer Reihe, die Musiker (David Schwarz und Christian Kohlhaas) spielen eine rührende Melodie dazu. Die Deckenprojektion von Stefano di Buduo zeigt weiße Vögel im friedlichen Flug. Weise flüstert: „Die Vögel sind, was wir Menschen auch sein sollten. Sie sind frei. Und losgelöst von hinderlichen Gehirnwindungen. – Oliver Kranz

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Der RBB über „Rights for Children“

„Ist die Welt noch zu retten, lautet die unausgesprochene Frage. Hat die junge Generation eine Zukunft? Die beklemmende Stimmung lockert sich erst beim Schlussapplaus. „Rights for Children“ ist ein kraftvolles Stück mit einer klaren Botschaft: Wer Kinderrechte will, muss aktiv für sie eintreten. (…) „ Oliver Kranz

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Die Taz über „Rights for Children“

„Rights for Children“ ist eine Performance, die aus einem Gegensatz gestrickt ist. Auf der einen Seite hat der Regisseur Alexander Weise mit einer großen Gruppe junger Menschen die Erklärung der Rechte der Kinder, wie sie von der UN-Kinderrechtskonvention im November 1989 verabschiedet wurde, erarbeitet. Die beiden Musiker David Schwarz und Christian Kohlhaas geben ihnen einen Takt vor, der erst mit leisen, eher tippelnden Schritten daherkommt, aber bald an Fahrt aufnimmt und an Dringlichkeit gewinnt. (…) So reicht in einer Szene, in der ein Junge die Rechte zum Schutz vor sexueller Ausbeutung, Missbrauch und vor pornografischer Darstellung zitiert, dass sie von den kläglichen Tönen eines Kinderliedes, „Hänschen klein ging allein“, begleitet wird, um die Vorstellung in die Richtung von missbrauchten, mit ihrem Unglück alleingelassenen, von ihren Eltern nicht beschützten Kindern zu bewegen. Was man weiß über die realen Verbrechen an Kindern, schwingt so oft mit.Es gibt aber auch schöne Momente, in denen die Inszenierung aus diesem bedrückenden Raum ausbricht. Etwa wenn ein kleines Mädchen die Vereinbarungen der Vertragsstaaten zitiert und dabei die Gesten eines strengen Vaters parodiert, dann öffnet sich kurz ein Blick auf ein humorvolles Verhältnis zwischen Kindern und Erwachsenen.“ Katrin Bettina Müller

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Berliner Zeitung Kulturtipp „Rights for Children“

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Dattelner Morgenpost: Premiere in Berlin Alexander Weise aus Datteln bringt zweites Theaterprojekt auf die Bühne

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Feuilletonscout im Gespräch mit Alexander Weise über „Rights for Children“

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Das Hamburger Abendblatt über den Chor in „Macbeth“

„Die Stimmen in seinem Kopf werden sichtbar gemacht durch einen ganzen Reigen kleiner Quasi-Doppelgängerinnen mit glänzend schwarzen Pulp-Fiction-Pagenköpfen. Eine dämonische Schulmädchen-Armee, die sich Glitzerpappkrönchen bastelt und wieder und wieder die Prophezeiung im (von Alexander Weise punktgenau gearbeiteten) Kinder-Sprechchor wiederholt: „Macbeth, König von Schottland, Macbeth, König von Schottland…“ Ein herrlich schauerlicher Mini-Me-Effekt, ergänzt noch um zwei weitere „weird sisters“, die kraftvoll-drastische Kate Strong und die ätherischere Angelika Richter, in denen ebenfalls Teile der Lady und der Hexen zu etwas Neuem verschmelzen.“ Meike Schiller

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Das Neue Deutschland über den Chor in „Macbeth“

„Wie einem japanischen Horrorfilm entsprungen, entert eine uniform, natürlich in Schwarz-Weiß gekleidete Kinderschar mit ebenso uniformen Perücken die Bühne und feiert den noch Ahnungslosen als König von Schottland. »Das war in der Zukunft«, orakelt der Chor. »Wir haben es in der Schule gelesen«. Die Welt, sie ist aus den Fugen. Und wenn es nur im Kopf des Macbeth ist – so ganz sicher dürfen wir uns an diesem Abend in dieser Hinsicht nie sein.“ Andreas Schnell

#ActOut, Eddy! Die Kulturfritzen – Der Kulturpodcast aus Berlin mit Alexander Weise

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„Rights for Children – Ein Chortheaterprojekt mit Kindern, Jugendlichen und einem Schauspieler“ wird vom HKF gefördert!

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PORTRAIT »RECKLINGHÄUSER ZEITUNG«:

„Geschafft! Mitten im Corona-Lockdown hat Schauspieler Alexander Weise, derzeit als Uwe in der ZDF-Neo-Serie „Andere Eltern“ zu sehen, in der Berliner „WABE“ eine besondere Premiere gestemmt: Der gebürtige Dattelner führte jetzt Regie bei „Das Ende von Eddy oder Wer hat meinen Vater umgebracht“ und setzte die Romane von Éduard Louis ganz bewusst mit fünf Jugendlichen und vier professionellen Schauspielern um. Weil er zuvor zufällig einer Laien-Musicalgruppe, die ein Broadway-Stück zum Besten gab, zugeschaut hatte – „da und dort schief gesungen, aber herzzerreißend glaubhaft und berührend.“ Mit uns sprach der 47-Jährige über Theater in Pandemie-Zeiten und Premieren im Zeitalter von 2G oder 3G ebenso wie über seinen Bezug zur Dattelner Heimat.“

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NACHTKRITIK über »Das EDDDY-PROEJKT«:

„Ein Mann steht im Licht und hadert. Denkt nach, zögert, spricht. Wägt ab, prescht plötzlich vor in seiner Argumentation, die er mehr sich selbst als einem imaginären Gegenüber vorträgt. Es ist Édouard Louis‘ Abrechnung mit einem Staat und seinen politisch Verantwortlichen, die aus Menschen wie seinen Eltern Verlierer gemacht haben. Die nicht wissen, dass, wenn man eine Sozialleistung um fünf Euro kürzt, bei vielen eine Welt zusammenbricht. Und es ist Alexander Fehling, der allein den Raum beherrscht. Dessen Körper hier denkt und dessen Worte manchmal für Sekunden in der Luft zu hängen scheinen, als ließe sie sich zurückholen, wenn eine Formulierung nicht trägt. (…)

Alexander Weise inszeniert die Romane als eine Art Entwicklungsroman: zunächst der Jugendfuror, dann das erwachsene Begreifen. Und zwar im Berliner Kulturzentrum Wabe, im Schatten der Plattenbauten des Ernst-Thälmann-Parks unweit der Neobiedermeierkieze von Prenzlauer Berg und Friedrichshain. Ein Ort also zwischen Arbeiterklasse und Bildungselite, den beiden Polen von Édouard Louis‘ Biografie.
Im ersten Teil lässt Weise vier junge Schauspieler:innen und fünf jugendliche Laien chorisch auf Eddys Klagegesang los, auf all die plastischen Beschreibungen von Armut und Brutalität, seinem Kratzen an der Oberfläche, bis es blutet und seine Wut, sein Trotz, sein Selbstmitleid hemmungslos wird.
Entsprechend steigern sich die neun Spieler:innen zuweilen bewegend, mitunter exaltiert in den Text, während David Schwarz am Rand mit Loops und Gitarren einen treibenden Sound entwickelt. Auf der achteckigen zentralen Spielfläche gehen sie im Kreis um vier Neonröhren in der Mitte, ein leeres Zentrum. (…) Indem Weise nie illustriert, sondern den Text in den Mittelpunkt stellt, ihn rhythmisiert, in den stärksten Momenten Klangskulpturen baut, entgeht der Abend jeder Pädagogik-Falle. Weil sich die Spieler:innen die Texte zuwerfen wie Bälle, schält sich das Allgemeine der Coming-out- und Coming-of-Age-Geschichte heraus.“

Georg Kasch

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Sascha Krieger über »Das EDDDY-PROEJKT«:

„„‚Was es jetzt bräuchte, das ist eine ordentliche Revolution‘. Jonathan Berlin* hat das zentrale Oktagon, das an diesem Abend als Bühne dient, bereits verlassen, den Rucksack übergeworfen, hält er vor der Ausgangstür noch einmal inne und spricht den Schlusssatz. Er formt jedes Wort für sich, stellt es skulpturengleich in den Raum, lässt es nachklingen, wirken, in die Zusehenden einsinken. Ein ungeheuerlicher Satz, mit kältester Ruhe vorgetragen. (…)
Die Abschiedsszene am Schluss ist eine Spiegelung jener des ersten Teils. Da verschwinden die fünf jugendlichen Spieler*innen langsam, während die vier erwachsenen Schauspieler*innen zurückbleiben. Eine Emanzipation, ja, aber auch ein Zurücklassen, ein Abschneiden eines Teils der eigenen Identität. Denn zuvor waren die neun gemeinschaftlich Eddy. Alle anderen Rollen – die mobbenden Mitschüler, die ambivalenten Eltern – sind internalisiert, Projektionen des Protagonisten, gefiltert durch seine Wahrnehmung und seinen Schmerz. Umso schwieriger gerät die Annäherung an den Vater, der sich trennen muss vom eigenen Bild, von der Wirkung auf den Sohn, der sich ebenso emanzipieren muss wie dieser. Und der der rote Faden dieser Inszenierung ist, auf den alles zurückfällt, der alles repräsentiert, der all den Schmerz des Sohnes exorzieren muss, weil er viel zu viel mit dem eigenen zu tun hat.

Es ist ein Kreisen wie die ersten zwei Stunden dieses Abends. Die Spieler*innen gehen im Kreis, probieren Posen aus, erwünschte, unerwünschte, exaltieren sich im Anderssein und werden zu mechanisch blutleeren Robotern zugeschriebener Männlichkeitsbilder. Und sie umkreisen einander, oft in Zweierkonstellationen, die Zwiegespräche sind mit sich selbst und durch diese mit den, mit dem Anderen, nicht vom Selbst Trennbaren. Dem Vater, der Mutter, dem privaten Trauma, das ein kollektives ist. Und so wechseln die Rollen schnell, aus Soli wird chorische Gemeinsamkeit, aus Zweiergruppen zerfaserte Fragmente eines Wir. Und immer geht es im Kreise, der einzige Ausweg ist der des Schlusses: der Abschied, der auch einer vom Ich ist.
Das ist sorgsam inszeniert, präzise choreografiert (Regiedebütant Alexander Weise)…“

Sascha Krieger

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BERLINER MORGENPOST über »Das EDDDY-PROEJKT«:

„Schon beide Texte dramatisiert gegenüberzustellen, ist reizvoll. Alexander Weise, Schauspieler und Sprechchortrainer etwa bei Karin Henkel, hat diese Doppelperspektive aber noch weiter aufgebrochen. Im ersten Teil sprechen vier junge Schauspieler und fünf jugendliche Laien „Das Ende von Eddy“, teils gemeinsam im Chor, teils einzeln. Sie spucken die gräuslichen Details aus dieser zerrütteten Kindheit hervor, die besonders schlimmen werden mehrfach wiederholt. Im zweiten Teil steht Alexander Fehling ganz allein auf der Bühne und grübelt selbstquälerisch über seinen Werdegang und den seines Vaters.
Wobei sich die jungen Menschen mehrfach im Kreise bewegen. Im Rhythmus der Loops, die David Schwarz am Rande der Bühne mit wenigen Instrumenten erzeugt. Das Coming-of-Age- und Coming-Out-Drama als vielschichtige, vielstimmige und vor allem das: diverse Auseinandersetzung eines Menschen, der sich erst finden muss, der noch nicht weiß, wer er ist, der weibliche und männliche Anteile in sich spürt. Was hier als große Ensembleleistung gebündelt wird.“

Peter Zander

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#actout im Süddeutsche Magazin

„Ich meine längst, dass ich Teil einer offen, diversen Gesellschaft bin. aber dazu gehört eben auch, dass Minderheiten sichtbar sind. Und wenn ich daran zurückdenke, was mir als Jugendlichem gefehlt hat, um damit vielleicht früher, freier umgehen zu können, dann wären das Schauspieler*innen gewesen, die zeigen dass sie das offen leben.“ Jonathan Berlin in unserer Aktion #actout

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„WITZ DER WOCHE“ in der SUPER ILLU

„Ich bin gestern überraschend aus dem Töpferkurs geflogen. Hatte ich wohl im Ton vergriffen…“

SIEGESSÄULE über das EDDY-PROJKET

„Herausgekommen ist ein ‚chorisches‘ Theaterprojekt, durch das ein Kaleidoskop unserer Zeit entstehen soll.“

FAZ über »MEDEA«:

„Wer hat eigentlich das Recht Mythen zu erfinden?“, hat zu Beginn des Abends, ein perfekt sprechender Chor aus 25 „korinthischen Mädchen (Chor: Alexander Weise) in den Zuschauerraum hinein gefragt. „Was wollen die?“, hatte sich Jason daraufhin gewundert. Und auch dem Publikum gaben die gespenstisch streng in Faltenröcke, Blusen, Krawatten, Gummistiefel und weiße Pony-Perücken Uniformierten mit ihrer nautischen Fähnchen-Choreografie nach Winkeralphabet Rätsel auf. Erst im Verlauf des Abends wurde klar: Hier kümmert sich die nächste Generation um die Rechte der Frau. (…) und solidarisiert sich mit Medea, feiert die Frau als Individuum.“

Teresa Grenzmann

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„Andere Eltern“ für den Grimmepreis nominiert

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„Das Ende von Eddy oder Wer hat meinen Vater umgebracht“ wird vom HKF gefördert!

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„Der Liebhaber meine Frau“ feiert Premiere auf dem Hamburger Filmfest!

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„Das große Heft“ ist zum Theatertreffen nach Berlin eingeladen worden!

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Drehankündigung DER LIEBHABER MEINER FRAU – ARD TV-Movie

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Die DATTELNER MORGENPOST mit einem PORTRAIT:

DIE VOLKSSTIMME über »Die Präsidentin«:

„Die Präsidentin“ (…) fordert den Zuschauer, häufig schmerzt sie auch mit ihrem brutalen Realismus. Aber gerade deshalb, in dieser Ambivalenz von hohem Unterhaltungswert und bitterem Beigeschmack, zeigt sich politisches Theater der Sonderklasse. Auf diese Inszenierung kann das Magdeburger Theater stolz sein.“

Rolf-Dietmar Schmidt

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MDR über „Das große Heft“

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DER FREITAG über den Sprechchor in »Das große Heft«

„In „Das große Heft“ erleben wir wieder abschüssige Drehbühnen, auf denen die Spieler die Balance halten müssen. Stampfende, halbnackte Männer ziehen ihre Kreise, schreien und brüllen im Chor: perfekt einstudiert von Alexander Weise/Toni Jessen und so präzise artikuliert, dass jedes Wort zu verstehen ist.“

Konrad Kögler

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NACHTKRITIK über den Sprechchor in »Das große Heft«

„Genaugenommen ist es ein einfacher chorischer Effekt (…), aber in der Konsequenz der Zeitdauer und des immer barbarischer werdenden Geschehens verblasst er nicht. Im Gegenteil, die Inszenierung nimmt nach der Pause an Wirkmächtigkeit zu. Eindimensional, aber eindringlich, monoton, aber intensiv und bildlich beeindruckend ist der Abend. Wobei es recht schwierig ist, nicht im Rhythmus des sehr genau arbeitenden Chores weggetragen zu werden und dem Wortstakkato nicht mehr zu folgen.“

Tobias Prüwer

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BLOG Anna-Lena Kramer über den Sprechchor in »Antigone und Ödipus«

„Alexander Weise hat es geschafft, die Darsteller zu einem großen Ganzen zusammenzuwachsen. Alle zusammen ergeben eine Stimme – und zwar eine gewaltige. Sie schreien nicht, sondern argumentieren. Diese Argumente sind klar und deutlich zu verstehen. Und ja, sie sorgen sogar für den ein oder anderen Gänsehaut-Moment. Eine grandiose Arbeit.“

Anna-Lena Kramer

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Nachtkritik über den Sprechchor in »Antigone und Ödipus«

„Immer stehen hier die Protagonisten einem Chor der Bürger gegenüber, und in dieser Aufführung ist der Chor auch tatsächlich weder eine Ansammlung disparater Individuen noch eine faschistoide Masse, sondern tatsächlich Chor, und was für einer! Menschen, die deshalb mit einer Stimme sprechen, weil sie ein gemeinsames Anliegen haben. (Chorarbeit: Alexander Weise). Sie schreien nicht, sie argumentieren, und sie sprechen exzellent. Man versteht jedes einzelne Wort – und auch den Sinn. Wie der Chor in Antigone das berühmte „Ungeheuer ist viel doch nichts ungeheurer als der Mensch“ spricht, ist allein schon einen Besuch der Aufführung wert. Der Chor (…) eine Sensation.“

Gabi Hift

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„Die Räuber“ auf 3SAT und auf dem Theatertreffen

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„Die Räuber“ eingeladen zum Theatertreffen 2017

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Begründung der Jury: „In einer Epoche der aufkommenden Massenbewegungen, da sich Demokratiefeinde auf Marktplätzen wie auf Social-Media-Plattformen gegen die offene Gesellschaft formieren, bietet Ulrich Rasches eigenwillig strenges und über Jahre verfeinertes Chortheater das Kunstwerk der Stunde.“

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3Sat-Kulturzeit über „Sieben gegen Theben/Antigone“ (ab 10.50 min.)

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Die Frankfurter Rundschau über »Sieben gegen Theben/Antigone«

„Rasches neuer Abend ist konsequentes, hier selbstverständlich besonders archaisch und darum ‚richtig‘ wirkendes Chor-Theater (Chorleitung: Alexander Weise).“

Judith von Sternburg

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3Sat-Kulturpalast über „Die Räuber“

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Abgedreht: Hinter den Kulissen vom Mytoys-Werbedreh

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Die Süddeutsche Zeitung über »Die Räuber«

„Rasches „Räuber“-Unternehmung ist tatsächlich eine Schau. (…) von aufmarschierenden Sprechchören, wie man sie seit den Zeiten von Einar Schleef so rhythmisch-bombastisch und männlich-martialisch nicht mehr gesehen hat. (…) Sie ragt so steil und gesamtkunstwerklich kühn aus dem Normalspielbetrieb heraus, dass man erst mal staunen und sich dann dazu verhalten muss. Love it or hate it.“

Christine Dössel

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Spiegel online über »Die Räuber«

„In einem bis auf die schwarzen Brandmauern ausgeräumten Bühnenhaus beklagt und beschreit ein Chor aus wild entschlossenen Männern und Frauen ein meist fürs Publikum höchst unterhaltsames Urthema des Theaters: die Apokalypse. Den Riss durchs Universum, den Untergang einer Zivilisation, in der die „Gesetze der Welt Würfelspiel geworden“ sind. (…) ein finsteres Spektakel.“

Wolfgang Höbel

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Nachtkritik über »Die Räuber«

„Diese „Räuber“ zeigen den Sog und das Grauen von Gemeinschaften, sind Exerzitium wie Exorzismus, elektrisierend, kirremachend und reinigend. Kurz: Groß!“

Sabine Leucht

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Die Süddeutsche Zeitung über »Dantons Tod«

„Chorisch-musikalische Sinnesattacken bei höchster Überwältigungsgefahr. Es ist großartig. Zermürbend. Berührend. Enervierend. Oft alles zugleich. Es ist nur eines nicht: Durchschnitt. (…) Der Abend ist eine Wucht.“

Christine Dössel

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Nachtkritik über »Immer noch Sturm«

„Die zornige Verzweiflung des alt gewordenen Dichterkindes macht „Immer noch Sturm“ mit dem Ensemble in Kassel und bei Marco Štorman zur großen, berührenden Geschichte aus der Geschichte.“

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Nachtkritik über Shylock/Malvolio in »Der Kaufmann von Venedig und sein Traum von Was ihr wollt«

„Doch dann ist da Shylock, und wenn man Alexander Weise in dieser Rolle sieht, dann kann einem angst und bange werden. Dieser Shylock ist aalglatt, wendig, schnell und von schneidender Intelligenz, er lächelt süffisant und artikuliert mit ostentativer Kontrolliertheit.“

„Sein brilliantes Spiel.“

„Alexander Weise darf hier zwar als treuherzig gelackmeierter Snob den begnadeten Komödianten geben, doch er findet auch herzzerreißende Töne für die Abgründe, die sich Malvolio in seiner brutalen Demütigung offenbaren..“

Wolfgang Behrens

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HNA über Ben in »Im tiefen Tal der Todeskralle«

„Großartig ist es, wie Alexander Weise zum Mary-Roos-Schlager „Aufrecht geh’n“ hinreißend grimassiert und eine Notizzettel-Abreiß-Performance hinlegt, die ihn zwischen Wahn und Ekstase schier zerreißt.“

Bettina Fraschke

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Kulturmagazin über Ben in »Im tiefen Tal der Todeskralle«

„Es macht Spaß, zu sehen, wie Alexander Weise als Ben in seinem Moment von „Aufrecht geh’n“ zu einer Größe aufsteigt, von der er selbst überwältigt scheint. Erinnerungen an den großen Diktator alias Charlie Chaplin steigen unweigerlich auf, wie dieser einst selig die Weltkugel in seinen Händen wog. Und nicht nur in dieser Passage erinnert Alexander Weise an den großen Tramp, sondern auch, wenn er die Mannigfaltigkeit der Kritikerstimmen der Weltpresse präsentiert.“

Bettina Damaris Lange

Nachtkritik über Karl VII. in »Die Jungfrau von Orléans«

„Alexander Weise tritt als König Karl im Brokat-Glitzer-Sakko auf, immer am Rande des Wahnsinns.(…) Politisch wird dieser Herrscher kaum Erfolg haben, schauspielerisch hingegen überzeugt er absolut.“

Andreas Wicke

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HNA über Camille in »Dantons Tod«

„Alexander Weise ist als Camille an Dantons Seite ein junger Brausekopf. Er brennt wie eine Lunte, die man an beiden Enden angezündet hat. Sein Camille ist einer, der nie aufhört zu debattieren, für den Atmen und Überzeugenwollen eins sind.“

Bettina Fraschke

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Nachtkritik über »30. September«

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Kritik zum Hörbuch »Der gestohlene Abend«

„Alexander Weise ist immer auf Augenhöhe mit seinem Helden. Man hört es förmlich knistern, das Wasser scheint noch zu plätschern, wenn die Liebenden ihr allmorgendliches Aufeinandertreffen in der Umkleide fortsetzen. Kurz: ein Hörspiel ohne Geräusche.“

Wolfram Fleischhauer in HÖRBÜCHER, Ausgabe 02/2009

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